Flatrate bei Wasserpreisen – Was dagegen spricht, erklären Experten

Nicht 99 Luft­bal­lons, son­dern 99 Tarif­ge­bie­te dürf­ten für Auf­merk­sam­keit in der Was­ser­wirt­schaft sor­gen. Denn die dor­ti­gen Was­ser­ver­sor­ger haben laut soeben ver­öf­fent­lich­ter Ana­ly­se des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes (Desta­tis) eine Flat­rate für Trink­was­ser. Damit muss der Kun­de unab­hän­gig von der Abnah­me­men­ge nur einen fes­ten Preis für sein Trink­was­ser zah­len.

Wasserpreise steigen! Das sollten sie auch!

Trink­was­ser wird in wei­ten Tei­len Deutsch­lands immer teu­rer. Aber gleich­zei­tig ist das Was­ser aus der Lei­tung mit rund 0,2 Cent je Liter das preis­wer­tes­te Lebens­mit­tel. Eine aktu­el­le Ana­ly­se der GRÜ­­­NEN-Bun­­­des­­­tags­­­frak­­­ti­on hat für brei­te media­le Reso­nanz gesorgt. Doch war­um ver­än­dern sich die Prei­se? Was sind die Grün­de für die Unter­schie­de in Deutsch­land?

Brauchen wir höhere Wasserentnahmeentgelte, um das Wassersparen zu fördern?

Wäh­rend sich der Bau­ern­ver­band in Meck­­­len­­­burg-Vor­­­­­pom­­­mern gegen die Ein­füh­rung eines Was­ser­ent­nah­me­ent­gelts für Land­wir­te wehrt, ver­stärkt sich der Gedan­ke, dass der sog. „Was­ser­pfen­nig“ viel brei­ter zur Effi­­­zi­enz- und Ver­hal­tens­steue­rung bei Was­ser­nut­zung ein­ge­setzt wer­den könn­te. War­um Spar­an­rei­ze über Was­ser­prei­se, Was­ser­ent­nah­me­ent­gel­te wären vor­teil­haf­ter.